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Vivantes-Ärzte sind streikbereit

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Das Ergebnis der Urabstimmung der beim Klinikkonzern Vivantes tätigen Ärzte liegt vor. Danach haben sich mehr als 94 Prozent für weitere Streikmaßnahmen zur Durchsetzung besserer Arbeitsbedingungen ausgesprochen. Das geht aus einer Mitteilung des Landesverbandes Berlin Brandenburg der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) hervor. Diese  hatte  nach fünf ergebnislosen Tarifverhandlungsrunden im Mai zum Urnengang aufgerufen.  Sie fordert unter anderem bessere Lohnbedingungen für Ärzte in Weiterbildung und erfahrene Fachärzte, eine Erhöhung der Zuschläge für Wechselschicht- und Schichtarbeit sowie eine lineare Erhöhung der Entgelttabelle um 6 Prozent ab dem 1. Januar 2014.    Die Arbeitgeberseite lehnt das bislang ab und drängt auf eine einvernehmliche Lösung ohne Streik. Die Geschäftsführerin des Kommunalen Arbeitgeberverbands Berlin (KAV Berlin), Claudia Pfeiffer, zeigte sich gestern wenig überrascht vom Votum der Gewerkschaftsmitglieder: „Der Marburger Bund hat schließlich für ein solches Ergebnis geworben." Das entbinde ihn aber nicht von der Verantwortung, „auf dem Verhandlungsweg nach einer Lösung zu suchen." Ein Streik gehe insbesondere auf Kosten der Patienten und verschärfe zudem die finanzielle Situation bei Vivantes, so Pfeiffer. Auch der Geschäftsführer Personal bei Vivantes, Christian Friese, äußerte wenig Verständnis für das Verhalten des MB. „Wir haben mehr als 5 Prozent angeboten, das ist die Schmerzgrenze."    Bei der letzten Verhandlungsrunde am 8. Mai hatte die Arbeitgeberseite eine lineare Tabellenentgelterhöhung von 2,9 Prozent ab 1. April 2014, eine weitere lineare Anhebung um 2,9 Prozent ab 1. Juli 2014 sowie eine Erhöhung der Bereitschaftsentgelte um 2,9 Prozent ab 1. Juli 2014 und eine zusätzliche Steigerung um 2,3 Prozent ab 1. April 2015 sowie 30 Urlaubstage für alle Ärzte vorgeschlagen.  

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