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BDPK plädiert für mutige und qualitätsfördernde Krankenhausreform

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Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK) hat an die schwarz-rote Koalition appelliert, bei den geplanten Krankenhaus- und Pflegereformen mutig, weitsichtig und qualitätsfördernd zu agieren. „Die Zukunft unserer Gesundheitsversorgung wird nicht durch billigere Medizin gesichert, sondern durch bessere", sagte BDPK-Präsidentin Katharina Nebel auf dem Bundeskongress ihres Verbandes in Berlin.    Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Annette Widmann-Mauz, verwies auf die angekündigte Qualitätsoffensive der Bundesregierung, räumte aber zugleich ein: „Es gibt Fortschritte, aber wir sind noch entfernt von einer durchgehenden Qualitätsorientierung im gesamten Gesundheitswesen." Eine solche Zielsetzung ziehe aber Qualitätsanreize auch in der Krankenhausvergütung nach sich. BDPK-Vorstandsmitglied Ulrich Wandschneider bezeichnete entsprechende Vorhabne als vernünftig. Schon länger zeigten Untersuchungen, dass Häuser mit guten Qualitätsergebnissen und mit hoher Patientenzufriedenheit wirtschaftlich erfolgreicher seien. „Eine qualitätsfördernde Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen, in dem sich qualitätsorientierte Kliniken dynamisch entwickeln können", so Wandschneider.    Auch wenn die gesetzliche Verankerung von Qualität die Schließung einzelner qualitativ schlechter und unwirtschaftlicher Häuser nach sich ziehe, riet Harald Terpe, Obmann im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages, der Politik „nicht feige zu sein", sondern Kliniken dann auch tatsächlich zu schließen. Allerdings dürfe dies nicht den Landkreisen überlassen werden, sondern müsse von einer höheren Ebene beschlossen werden, forderte Gesundheitsausschussmitglied Lothar Riebsamen.   

 

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