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Median-Kliniken sollen kurz vor Verkauf stehen

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Die private Klinikgruppe Median steht nach Medienberichten kurz vor dem Verkauf an die niederländische Beteiligungsfirma Waterland. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider berichtete, verhandelt Waterland inzwischen exklusiv mit den Median-Eignern und hat rund 1 Milliarde Euro für das auf Postakut- und Rehabilitationsmedizin spezialisierte Unternehmen mit Sitz in Berlin geboten. Die Übernahme wäre nach dem Teilverkauf der Rhön-Klinikum AG an den Konkurrenten Fresenius-Helios für rund 3 Milliarden Euro der zweite große Deal im deutschen Klinikmarkt in diesem Jahr.

Median betreibt nach eigenen Angaben deutschlandweit 43 Einrichtungen mit über 9.000 Betten und zählt damit zu den marktführenden Klinikunternehmen im Land. 1973 mit der ersten Reha-Klinik im nordrhein-westfälischen Bad Oeynhausen gestartet, wuchs das Unternehmen durch Neueröffnungen und Übernahmen, bis die Gründer Erich Marx und Axel Steinwarz es 2009 an die Beteiligungsgesellschaft Advent International und den Londoner Unternehmer Marcol veräußerten. Zu diesem Zeitpunkt zählte Median rund 30 Einrichtungen, ehe 2010 mit der Übernahme der vor allem in Hessen tätigen Pitzer Kliniken weitere 10 Häuser hinzu kamen. 2013 versorgte die Klinikgruppe nach eigenen Angaben deutschlandweit die meisten Rehabilitationspatienten mit der höchsten Anzahl an Pflegetagen.

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