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Heidelberg und Marburg geben MIT-Zeitplan bekannt

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Der Zeitplan für die Inbetriebnahme der Partikeltherapieanlage in Marburg (MIT) steht. Im Herbst 2015 sollen die ersten Patienten behandelt werden. Das gaben die Vertragspartner Rhön Klinikum AG, das Land Hessen, das Universitätsklinikum Marburg sowie die Hochschulen in Marburg und Heidelberg gestern auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt. Tags zuvor seien die endgültigen Verträge unterzeichnet worden. Bereits im September hatten sich Rhön und das Land Hessen auf diese Lösung geeinigt und so einen Rechtsstreit verhindert (BibliomedManager berichtete). An beiden Standorten werden die Patienten ab kommendem Jahr unter Verantwortung des Universitätsklinikums Heidelberg behandelt. Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst, lobte die neu geschaffene „einmalige Forschungskooperation zwischen Marburg und Heidelberg", die das Potential habe, „ein Vorzeigeprojekt für eine länderübergreifende Zusammenarbeit zu werden".

Die Kapazität der Marburger Anlage geben die Betreiber mit bis zu 750 Patienten pro Jahr an. Diese Zahl werde seit 2014 auch im HIT erreicht. Insgesamt seien dort seit der Inbetriebnahme im November 2009 mehr als 2.000 Patienten behandelt worden. Für die Übernahme der Behandlungskosten, die im HIT etwa das dreifache konventioneller Strahlentherapien beträgt, existieren laut der Betreibergesellschaft Vereinbarungen mit den meisten gesetzlichen Krankenkassen. Bei anderen Kassen müssten Patienten zunächst einen Antrag auf Kostenübernahme stellen.

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