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Untreue-Verdacht gegen Ex-KBV-Vorstand

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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat BibliomedManager auf Anfrage bestätigt, dass sie die Veruntreuung von Geldern durch ihren ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Andreas Köhler anwaltlich prüfen lässt.

Ein KBV-Sprecher sagte, die Anwälte sollten ergründen, ob Köhler unrechtmäßig zu hohe Ruhestandsbezüge von seinem ehemaligen Arbeitgeber erhalten hat. Er bestätigte einen Bericht der Zeitung „Die Welt", nach dem es dabei um eine Viertel- bis eine halbe Million Euro gehe. In ihrer Funktion als Personalchefin der Hausärztevertretung habe Köhlers Ehefrau eine Erhöhung der Ruhestandsbezüge ihres Mannes um zehn Prozent, auf 21.308,83 Euro im Monat, veranlasst, ohne dies vom Vorsitzenden der Vertreterversammlung abzeichnen zu lassen. Das für die Aufsicht über die KBV zuständige Bundesgesundheitsministerium habe diese zu den internen Ermittlungen gedrängt.

Damit sieht sich die Standesvertretung der Kassenärzte erneut einem Verfahren wegen Untreue ausgesetzt. Im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung um die Zahlung von Übergangsgeldern an den Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin aus dem Jahr 2011 erhob die Staatsanwaltschaft bereits im vergangenen Jahr Anklage.

 

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