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KBV befürchtet hohe Belastung durch Medikationspläne

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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat vorgeschlagen, die etablierten Zertifizierungsverfahren der KBV auch auf die Funktionalitäten der im eHealth-Gesetz vorgesehenen Medikationspläne auszuweiten. Auf diese Weise könne eine einheitliche Umsetzung in den Praxisverwaltungssystemen (PVS) sichergestellt werden, erklärte Regina Feldmann, Vorstand der KBV am Donnerstag.

Ohne konkrete Vorgaben und Verpflichtungen werde es schwer sein, die PVS-Hersteller zu bewegen, die entsprechenden Funktionen in der geforderten Zeit und Qualität bereitzustellen. Feldmann kritisierte, dass der Gesetzgeber einen Anspruch der Patienten auf einen Medikationsplan bereits ab drei Arzneimitteln vorsehe.

„Kritisch wird es in der Regel erst, wenn die Patienten fünf Wirkstoffe oder mehr einnehmen müssen", so die Medizinerin. Schätzungen zufolge würde bei einer Schwelle von drei Medikamenten der Kreis der anspruchsberechtigten Patienten von rund 7,5 Millionen Versicherten auf etwa das Doppelte ansteigen. Das bedeute eine hohe Belastung insbesondere für den hausärztlichen Versorgungsbereich.

 

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