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Aqua-Report zeigt steigende Qualität in Kliniken

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Der Qualitätsreport 2014 des Aqua-Instituts im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) attestiert den Krankenhäusern in Deutschland Verbesserungen ihrer Qualität. Der Report wurde am Donnerstag in Berlin präsentiert. Er basiert auf 416 Qualitätsindikatoren aus 30 Leistungsbereichen der stationären Versorgung, wofür 3,25 Millionen Datensätze erhoben wurden. Wie das unparteiische Mitglied im G-BA und die Vorsitzende des Unterausschusses Qualitätssicherung, Regina Klakow-Franck, in ihrem Vorwort schreibt, weisen 15,6 Prozent der Qualitätsindikatoren eine Verbesserung auf, 79,3 Prozent keine Veränderung und 3,4 Prozent eine Verschlechterung. „Zusammenfassend kann – wieder einmal – festgestellt werden, dass die stationäre Versorgung in Deutschland im internationalen Vergleich ein flächendeckend hohes Qualitätsniveau erreicht", schreibt Klakow-Franck.

Anders als im Bericht zum Jahr 2013 sehen die Gutachter bei der ambulant erworbenen Pneumonie nun keinen besonderen Handlungsbedarf mehr bei der Bestimmung der Atemfrequenz bei der Aufnahme. Im Jahr 2014 sei diese wichtige Untersuchung in 94,8 Prozent der Fälle vorgenommen worden, im Vorjahr wären es nur 87,6 Prozent gewesen, sagte Aqua-Geschäftsführer Joachim Szecsenyi bei der Vorstellung des Berichts. Dagegen nennt der Bericht nun einen neuen Leistungsbereich mit besonderem Handlungsbedarf, nämlich die isolierte Aortenklappenchirurgie. Unterm Strich zählt der Bericht wieder sechs Leistungsbereiche mit einem besonders hohen Handlungsbedarf auf.

Auf der Qualitätssicherungskonferenz des G-BA dankte Klakow-Franck Szecsenyi für die Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren. Einen großen Teil der bisherigen Aufgaben des Aqua-Instituts wird künftig das neue Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG) übernehmen. Dabei werde künftig eine große Herausforderung darin bestehen, die Indikationsqualität besser in den Blick zu nehmen. Hier müsse noch viel Arbeit in die Entwicklung neuer Methoden gesteckt werden, sagte Szecsenyi. Als positives Beispiel nannte er die Arthroskopie, wo bereits mittels Patientenbefragungen die Indikationsqualität untersucht würde.

 

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