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Internationaler Aktionsplan gegen Resistenzen von Medikamenten

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Die Regierungen der G-7-Staaten wollen den Kampf gegen die Bildung von Resistenzen bei bewährten Medikamenten sowie gegen sogenannte armutsbedingte Krankheiten wie Malaria, HIV, Tuberkulose, die Schlafkrankheit oder das Dengue-Fieber intensivieren. Das machten Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka am vergangenen Freitagnachmittag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation WHO, Margaret Chan, deutlich. Um die Forschungsförderung zu koordinieren, sollen zunächst alle laufenden Maßnahmen zu den armutsbedingten Infektionskrankheiten erhoben werden. Auf einer Konferenz im kommenden Jahr soll dann eine gemeinsame Forschungsinitiative beschlossen werden. „Deutschland ist gerne bereit, zu dieser Konferenz einzuladen", kündigte Forschungsministerin Wanka an. Außerdem werde die Bundesregierung ein 50-Millionen-Euro-Programm auflegen, um die Bildung von Resistenzen gegen Mittel etwa zur Behandlung von Malaria zu erforschen.

Gesundheitsminister Gröhe wies darauf hin, dass jährlich weltweit 700.000 Menschen aufgrund von Infektionen mit multiresistenten Bakterien sterben. Antibiotikaresistenzen führten in der EU zu jährlichen Kosten von 1,5 Milliarden Euro. Um dieses Problem anzugehen, sei eine internationale Initiative und eine Stärkung der WHO nötig. Deshalb trete Deutschland für eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ein. Außerdem sollten global Erfassungssysteme aufgesetzt werden, um Daten über die eingesetzten Mengen von Antibiotika in der Tier- und Humanmedizin zu dokumentieren. Dazu müssten aber zunächst international einheitliche Messmethoden entwickelt werden. Deutschland setze sich ferner dafür ein, dass weltweit Antibiotika nur noch bei einem ärztlichen Rezept ausgegeben werden dürfen.

 

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