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Mehr Mittel für Sanitätsdienst und Bundeswehrkrankenhäuser

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Der Sanitätsdienst der Bundeswehr und damit auch die Bundeswehrkrankenhäuser sollen finanziell und personell besser gestellt werden. Das bestätigte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums auf Anfrage von BibliomedManager. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte vergangene Woche angekündigt, bei der Truppe eine Trendumkehr in punkto Personal einzuleiten. Sie will bis zum Jahr 2023  zusätzlich 7.000 Posten für Soldaten schaffen und zusätzliche 4.400 zivile Mitarbeiter einstellen. Die Sprecherin bestätigte, dass davon auch der Sanitätsdienst profitieren werde, konnte aber noch keine Angaben zum Umfang machen, da die detaillierte Planung noch nicht abgeschlossen sei.

In den zurückliegenden Jahren hatte der Bericht des Wehrbeauftragten stets erhebliche Mängel im Sanitätsdienst der Bundeswehr angeprangert. Die Bundeswehr befindet sich derzeit in zahlreichen Auslandseinsätzen, die auch medizinische Kompetenzen erfordern jenseits der unmittelbaren Versorgung der Truppe. Zu Wochenbeginn etwa rettete das Versorgungsschiff „Frankfurt am Main" laut Bundeswehr-Angaben 40 Kilometer vor der libyschen Küste 115 in Seenot geratene Personen aus einem Schlauchboot. Seit Anfang Mai 2015 haben Soldaten der Deutschen Marine laut Bundeswehr im südlichen zentralen Mittelmeer damit 14.065 Menschen in Seenot gerettet und medizinisch versorgt. Benannt ist die Operation nach Sophia, einem somalischen Mädchen, das am 24. August 2015 an Bord der Fregatte „Schleswig-Holstein" als erstes Kind auf einem Bundeswehr-Schiff überhaupt zur Welt gekommen war.

Inwieweit sich die stärkere Personalzahl auf erweiterte humanitäre Fähigkeiten der Bundeswehr oder eine bessere Versorgung der Truppe auswirken wird, lässt sich nach Aussagen der Ministeriumssprecherin nicht trennen. Schließlich würden etwa Ärzte im Sanitätsdienst flexibel zwischen Einsatzorten in Deutschland und dem Ausland ihren Dienst tun. Der Sanitätsdienst der Bundeswehr betreibt in Deutschland fünf Krankenhäuser in Koblenz, Ulm, Berlin, Hamburg und Westerstede. 

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