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Patienten haben wenig Vertrauen in Ärzte

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Die Mehrzahl der behandelnden Ärzte im Krankenhaus haben keine gute Bewertung erhalten, wenn es um die Kommunikation zwischen ihnen und ihren Patienten geht. Das geht aus dem aktuellen Picker Report 2016 hervor. Demnach empfindet die Mehrheit der befragten Patienten die Kommunikation im Krankenhaus als „unverständlich, widersprüchlich und wenig vertrauenserweckend", heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Picker Instituts von Dienstag. So berichteten gut einer von sechs erwachsenen Patienten sowie ein Viertel der Eltern von erkrankten Kindern, dass sie kein oder nur wenig Vertrauen in die behandelnden Ärzte hatten. Für einen erheblichen Teil der Eltern (46 Prozent) und erwachsenen Patienten (36 Prozent), die Ängste, Sorgen und Befürchtungen gerne mit den behandelnden Ärzten besprochen hätten, seien diese nicht verfügbar gewesen. Obwohl die Bedeutung einer gelungenen Kommunikation schon lange bekannt sei, finde sich das Thema erst seit Kurzem in den Aus- und Weiterbildungscurricula der Heilberufe wieder, heißt es in der Mitteilung weiter.

In den Jahren 2014 und 2015 nahmen mehr als 38.800 erwachsene Patienten aus 83 Krankenhäusern sowie mehr als 4.200 Eltern aus 37 pädiatrischen Abteilungen an einer schriftlichen Patientenbefragung des jeweiligen Krankenhauses teil.

Das Picker Institut stellt jährlich im Herbst Studien zu aktuellen Themen der Patientenversorgung vor.

Autor

 Nadine Millich

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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