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Katholische Krankenhäuser wollen mehr Geld

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Der Katholische Krankenhausverband Deutschlands (KKVD) fordert vom Gesetzgeber mehr Geld für die Notfallversorgung und grundlegende Investitionen. Anlässlich der heutigen KKVD-Mitgliederversammlung in Münster kritisierte der Verbandsvorsitzende Theo Paul den andauernden Investitionsstau seitens der Länder. „Baumaßnahmen, etwa im Bereich der Pflege, die die Betriebsabläufe im Sinne der Patienten erleichtern, können nicht umgesetzt werden", sagte Paul. Der Fehlbetrag beläuft sich laut KKVD inzwischen auf mehr als drei Milliarden Euro.

Für die Klinikleistungen in der Notfallversorgung fordert der Verband eine sektorenübergreifende extrabudgetäre Vergütung außerhalb des KV-Systems. Paul warnte zugleich vor überzogenen Erwartungen, wieviel Geld bei Notfallpatienten eingespart werden könnte. „Es sei denn, man würde Notfallpatienten bewusst nicht behandeln", so Paul, der auch das Amt des Generalvikars des Bistums Osnabrück innehat. „Das wiederspricht unserem christlichen Menschenbild und ist nicht verhandelbar."

Der KKVD warnte in Münster vor immer höheren bürokratischen Anforderungen, die zulasten der Arbeit mit den Patienten gingen. Neuregelungen, wie die jüngste Entscheidung des Bundesschiedsamtes für ein schnittstellenkonformes Entlassmanagement, sollten daher auf ihren bürokratischen Aufwand hin überdacht werden. Auch der erhöhte Dokumentationsaufwand im Rahmen der Reform des PsychVVG sowie vermehrte Prüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) würden immer aufwendigere bürokratische Strukturen schaffen.

 

 

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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