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Regionales Lohnniveau im Landesbasisfallwert berücksichtigen

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Wegen des hohen regionalen Lohnniveaus schrieben rund die Hälfte der Krankenhäuser in Baden-Württemberg 2014 Verluste, so viele wie in keinem anderen Bundesland. Zu diesem Ergebnis kommt der Gesundheitsökonom Boris Augurzky in einem aktuellen Positionspapier, das BibliomedManager vorliegt. Da das Lohnniveau aber nicht von einzelnen Krankenhäusern beeinflusst werden könne, sollte es bei der Berechnung des Landesbasisfallwerts berücksichtigt werden, fordert Augurzky. Die Landesregierung müsse zudem mehr investieren in die regionalen Klinikträger bei Klinikschließungen.

Ein wichtiger Grund für die hohen Lohnkosten in Baden-Württemberg ist der Analyse zufolge der Fachkräftemangel in der Region. Der Analyse Augurzkys zufolge, die auf Daten des Krankenhaus Rating Reports 2016 basiert, stehen die Krankenhäuser im Südwesten auch im Wettbewerb mit der Schweiz. Infolge dessen lag das Lohnniveau etwa für eine Pflegekraft in Baden-Württemberg um 6,5 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

Die regionalen Besonderheiten sollten daher nach Meinung Augurzkys in die Berechnung des Landesbasisfallwerts mit einbezogen werden. Die Klinikträger sollten zudem weniger Standorte unterhalten, sich stärker spezialisieren und die Verbundbildung vorantreiben. Hier könnte das Land dem Beispiel Hessens folgen und neue Verbünde zum Start aktiv fördern.

 

 

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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