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Berlin streitet um Kapazitäten für den Katastrophenfall

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Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales hat Vorwürfe einer „mangelhaften Versorgung" der Hauptstadt im Katastrophenfall zurückgewiesen. Damit reagiert der Berliner Regierungsapparat auf Zitate des Vorstandsvorsitzenden der Berliner Charité, Karl Max Einhäupl, in der „Welt am Sonntag", die Stadt sei derzeit nur unzureichend auf einen großen Anschlag vorbereitet. Einhäupls Kommentare beziehen sich auf laufende Verhandlungen mit dem Senat um die Aufstockung der Intensivmedizin in Berlin. Dabei ginge es unter anderem um die Anschaffung eines Vorrats an Beatmungsgeräten, Spritzpumpen und Ähnlichem und deren Lagerung in einem zentralen Depot, heißt es in dem Bericht.

Die Senatsverwaltung will in den Äußerungen Einhäupls grundsätzliche Kritik an ihrer Arbeit erkennen. Aus Sicht der Hauptstadtverwalter gehört Berlin zu den wenigen Metropolregionen Deutschlands, die regelmäßige von staatlicher Seite koordinierte Katastrophenübungen durchführt und auswertet. Die beteiligten Krankenhäuser hätten zuletzt jedoch keine Engpässe, wie etwa die Zahl der Beatmungsgeräte, vermeldet. Die nächste große trägerübergreifende Übung findet Ende November in Berlin statt.

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>> Notfallversorgung: Auf den Ernstfall nicht vorbereitet

 

 

 

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