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DKG: Kassen verschleppen Klinikreform

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Anlässlich der nach dem dritten Quartal erneut gestiegenen Finanzreserven der gesetzlichen Krankenkassen kritisieren die Kliniken die anhaltende Sparpolitik. Die in der Klinikreform geplanten Verbesserungen für die Krankenhäuser würden durch „verschleppende Strategien" der Kassen nur teilweise oder, wie etwa bei der Notfallvergütung, gar nicht in den Häusern ankommen, argumentierte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte am Donnerstag bekannt gegeben, die gesetzlichen Krankenkassen hätten vom ersten bis dritten Quartal 2016 einen Überschuss von 1,55 Milliarden Euro erzielt. Damit steigen die Finanzreserven nach der Rechnung des Ministeriums auf mehr als 16 Milliarden Euro. Auch, weil die Ausgabensteigerungen außergewöhnlich niedrig ausfielen dieses Jahr.

Die Kliniken weisen nun darauf hin, dass der Kostenanstieg in ihrem Bereich mit 2,5 Prozent erneut deutlich unter dem Schnitt von 3,1 Prozent lag. „Kein anderer maßgeblicher Leistungsbereich hat einen so geringen Zuwachs zu verzeichnen", so Baum.

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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