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Gespräche zwischen UKGM und Hessen drohen zu scheitern

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Die Verhandlungen zwischen dem Land Hessen und der Rhön-Klinikum AG zur Trennungsrechnung für die Universitätskliniken in Gießen und Marburg drohen laut dem privaten Klinikbetreiber zu scheitern. Ein langwieriges Schieds- und Gerichtsverfahren scheine daher unausweichlich, teilte Rhön heute in einer Pressinformation mit. „Die letzte Einigung mit den Universitäten erfolgte 2008/2009. Seitdem sind alle Bemühungen erfolglos geblieben, sich mit den Universitäten und dem Land auf eine angemessene Finanzierung der staatlichen Aufgaben zu einigen", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Siebert. Der Krankenhauskonzern verweist auf gestiegene Sach- und Personalkosten, denen die seit 2008 und 2009 unveränderten Abschlagszahlungen nicht mehr gerecht würden. Rhön beziffert die ungedeckten Ausgaben aufseiten der Uniklinik auf rund 25 Millionen Euro pro Jahr. „Während das landeseigene Universitätsklinikum Frankfurt jährlich mit Abermillionen privilegiert wird, treten unsere Gespräche mit dem Land und den Universitäten auf der Stelle", so Siebert. Er sei zuversichtlich, dass Rhön im bevorstehenden Schieds- und Gerichtsverfahren die „berechtigten Forderungen" durchsetzen werde.

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