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Viele Kliniken verzichten weiter auf Deckungsbeitragsrechnung

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Vor allem in kleineren Krankenhäusern steuern Geschäftsführer und ärztliche Leiter weiterhin ohne ein detailliertes Berichtswesen. Das zeigt die Studie "Controlling im deutschen Krankenhaussektor" 2016 des Deutschen Vereins für Krankenhaus-Controlling (DVKC), des Lehrstuhls für Controlling der Universität Wuppertal sowie der Beratungsfirma ZEB. Den Daten zufolge arbeiten 43 Prozent der ärztlichen Direktoren und ein Drittel der kaufmännischen Vorstände nach wie vor ohne eine Deckungsbeitragsrechnung. Eine positive Veränderung zeichnet sich dabei im Vergleich zu früheren Jahren kaum ab.

Im Median verzichten Häuser mit weniger als 600 Betten vollständig auf eine Deckungsbeitragsrechnung, während größere Häuser diese monatlich erstellen. Auch ein kaufmännisches oder medizinisches Risikoreporting gibt es in den kleineren Häusern im Median nicht. In größeren gibt es in der Hälfte der Kliniken zumindest viertel- oder halbjährig ein kaufmännisches Risikoreporting, ein medizinisches ist allerdings ebensowenig ausgeprägt wie in den kleineren Häusern. Die Studie beruht auf einer Umfrage unter allen deutschen Krankenhäusern, wobei die Autoren nach eigenen Angaben 180 Antworten auswerten konnten.

Björn Maier, Vorsitzender des DVKC, ging bei der Präsentation der Studie auch auf die neue Rolle des Controllings im Krankenhaus ein. In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus" schreibt Maier diesebezüglich von einem "Paradigmenwechsel im Krankenhauscontrolling".

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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