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Mutterschutzgesetz

Marburger Bund begrüßt neue Regeln für schwangere Ärztinnen

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Der Marburger Bund begrüßt die vom Deutschen Bundestag beschlossenen Änderungen des Mutterschutzrechts. Bisher komme es vor, dass nicht in Erwägung gezogen werde, die Arbeitsbedingungen für schwangere Ärztinnen anzupassen, so Dr. Susanne Johna, Bundesvorstandsmitglied des Marburger Bundes. „Das neue Mutterschutzrecht schafft mit seinen Regelungen zur Gefährdungsbeurteilung in dieser Hinsicht mehr Flexibilität", sagte Johna.

Der Bundestag hatte vergangene Woche für einen Gesetzentwurf zur Neuregelung des Mutterschutzrechts gestimmt. Danach soll es Arbeitgebern zukünftig verboten sein, bei einer Schwangerschaft pauschale Beschäftigungsverbote auszusprechen. Arbeitsverbote sollen zukünftig nicht mehr gegen den Willen schwangerer Frauen möglich sein. Stattdessen soll der Arbeitgeber verpflichtet werden, Schwangeren ein Gespräch über die Umgestaltung des Arbeitsplatzes anzubieten und so Gefahren für die Gesundheit ausschließen. „Insbesondere bei Ärztinnen, die sich in der Weiterbildung zum Facharzt befinden, sollte der Arbeitgeber anhand der Gefährdungsbeurteilung prüfen, ob bei Vorkehrung entsprechender Schutzmaßnahmen Weiterbildungsinhalte erbracht werden können", so Johna.

Das neue Gesetz erfasst zudem künftig auch Praktikantinnen und Studentinnen. Sie können zukünftig während des Mutterschutzes für verpflichtende Veranstaltungen, Prüfungen oder Praktika Ausnahmen beantragen, ohne deswegen Nachteile zu erleiden.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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