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TK-Patientenumfrage

Patienten fahren gerne etwas weiter

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Für eine bessere Behandlung nehmen 85 Prozent der Krankenhauspatienten einer Umfrage zufolge gern einen längeren Anfahrtsweg in Kauf. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite Befragung der Techniker Krankenkasse (TK) unter 159.000 Versicherten nach ihrem Klinikaufenthalt. Demnach wollten lediglich 15 Prozent "eher nicht" oder "auf gar keinen Fall" eine längere Fahrt in Kauf nehmen, wie die TK in dieser Woche mitteilte. Ein TK-Sprecher interpretierte das Ergebnis als ein Signal für die Krankenhausplanung, stärker als bisher auf spezialisierte Zentren zu setzen. Die Umfrage zeigte den Ergebnissen zufolge auch, das es bei der Mobilität der potenziellen Klinikpatienten nur geringe Unterschiede gibt. Patienten bis zu einem Alter von 59 Jahren gaben zu 90 Prozent an, weitere Strecken zurücklegen zu können für eine Krankenhausbehandlung. Bei den über 60-Jährigen waren dies immer noch 80 Prozent.

Kritik habe es von den Patienten an der schlechten Vorbereitung auf die Klinikentlassung gegeben. Jeder fünfte gab an, dass sich auf die Weiterbehandlung nach dem Krankenhausaufenthalt schlecht vorbereit fühlt. In der Bewertung der Behandlungsergebnisse und der allgemeinen Zufriedenheit erreichten die Krankenhäuser laut TK dennoch jeweils rund 80 von 100 möglichen Punkten. Für die Patientenbefragung hat die TK nach eigenen Angaben in den vergangenen beiden Jahren 815.000 Versicherte zum Klinikaufenthalt gefragt, von denen 19 Prozent den 40 Punkte umfassenden Fragebogen ausfüllte. Die TK hat die Ergebnisse klinikspezifisch im TK-Klinikführer online aufbereitet (Link).

 

 

Autor

 Peter Carqueville

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