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Niedersächsische Krankenhausgesellschaft

Kinospot der niedersächsischen Krankenhäuser prangert Bürokratie an

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Mit einem Kinospot will die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft (NKG) auf die zunehmende Bürokratie aufmerksam machen. Der Spot ist im April in niedersächsischen Kinos zu sehen. Auf diesem Weg fordern die niedersächsischen Krankenhäuser dazu auf, der Behandlungsqualität wieder Vorrang vor dem Erfüllen starrer Verwaltungsregeln zu geben, teilte die NKG mit. Die vom Gesetzgeber geschaffene Bürokratie zähle zu den größten Hürden, die niedersächsische Krankenhäuser bei der Versorgung ihrer Patienten jeden Tag überwinden müssten.

Unter dem Stichwort von „Qualitätsverbesserungen“ zögen neue Vorschriften immer mehr Ärzte und Pflegekräfte für Verwaltungsaufgaben ab, die „am Patienten“ benötigt würden, so die NKG. „Heute steht Qualität bei zusätzlichen Anforderungen meist nur noch ,außen drauf´. Zählen und Erfassen ist aber nur sinnvoll, wenn es zu einer verbesserten Behandlungsqualität beiträgt“ so Helge Engelke, Verbandsdirektor der NKG. „Dann setzen die Krankenhäuser es auch gerne um.“

Bestes Beispiel für mehr Bürokratie ohne Nutzen für den Patienten seien die mit dem neuen Niedersächsischen Krankenhausgesetz (NKHG) geplanten „Stationsapotheker“ für alle Krankenhäuser. Der verpflichtende flächendeckende Einsatz dieser zusätzlichen Apotheker auf den Stationen sei wegen der fehlenden Fachkräfte am Arbeitsmarkt nicht zu erfüllen, so die NKG. Ob mit ihrem Einsatz das Ziel einer höheren Patientensicherheit erreicht werden könne, sei ebenfalls zweifelhaft.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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