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AMNOG-Report 2017

DAK kritisiert „Mondpreise“ bei Arzneimitteln

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Die DAK-Gesundheit kritisiert die Preisgestaltung bei der Einführung neuer Medikamente. Nach Meinung der Krankenkasse bietet das aktuelle Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetz (AM-VSG) kaum Möglichkeiten, die steigenden Ausgaben für Arzneimittel einzudämmen. So fehle etwa eine konkrete Umsetzung eines Arztinformationssystems, dass die Ergebnisse der Nutzenbewertung neuer Arzneimittel direkt in den medizinischen Alltag transferieren könnte. Auch kritisiert die DAK, dass die ursprünglich vorgesehen Umsatzschwelle bei der Preisgestaltung für Medikamente in der endgültigen Fassung des Gesetzes nicht mehr zu finden war. "Unsere Forderung, Mondpreise bei neuen Arzneimitteln zu verhindern, erfüllt das neue Gesetz nicht", erklärt DAK-Vorstandsvorsitzender Andreas Storm. Die Umsatzschwelle hätte in der Vergangenheit zwar nur drei Wirkstoffe umfasst. Diese hätten zusammengenommen aber 40 Prozent des Umsatzes der seit 2011 neu zugelassenen Arzneimitteln im ersten Jahr nach Markteintritt ausgemacht. Die Kassen brauchen laut Storm "dringend wirksame Steuerungsmöglichkeiten, um die Arzneimittelpreise zu senken."

 

 

Autor

 Peter Carqueville

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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