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Schwierige Ertragsplanung

Fixkostendegressionsabschlag verunsichert Krankenhäuser

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Der neue Fixkostendegressionsabschlag (FDA) stellt Kliniken nach Einschätzung der Apobank vor große Herausforderungen bei der Finanzplanung. „Aktuell spüren wir in unserer Beratungspraxis deutliche Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen Ertragsplanung der Krankenhäuser“, erklärte Michael Gabler, Leiter Firmenkunden der Apobank in einer Unternehmensmitteilung. Es sei unklar, wie sich der FDA im Detail auf die Erlösstruktur der Kliniken auswirken werde. Dies liege unter anderem daran, dass im Rahmen der Budgetverhandlungen zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern noch höhere FDAs oder längere Laufzeiten vereinbart werden könnten.

Laut Apobank hätten erste Modellrechnungen gezeigt, dass mit dem FDA auch negative Deckungsbeiträge entstehen könnten. Die Apobank rät insbesondere Leistungen zu prüfen, für die der volle FDA angesetzt wird und deren Sachkostenanteil knapp unter zwei Dritteln liegt. „Wird beispielsweise ein Sachkostenanteil von 59 Prozent abgerechnet und der 35-prozentige FDA kommt zum Tragen, liegen die Kosten bereits jetzt bei 94 Prozent – ohne die Personalkosten zu berücksichtigen“, heißt es in der Mitteilung. Werde für diese Leistung noch ein höherer FDA, beispielsweise 45 Prozent vereinbart, stünden einem 100-prozentigen DRG-Erlös Kosten von 104 Prozent gegenüber.

Der FDA war mit dem Krankenhausstrukturgesetz eingeführt worden und ist seit diesem Jahr Bestandteil der Budgetverhandlungen. Hiermit will der Gesetzgeber Leistungszuwächse in Krankenhäusern begrenzen. Zusätzliche Leistungen im Vergleich zur Vorjahresvereinbarung werden nun für mehrere Jahre nur anteilig finanziert. Was Kliniken mit Blick auf den FDA beachten sollten, haben Fachautoren für die Märzausgabe von „f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus“ zusammengestellt.

Autor

 Hendrik Bensch

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