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Nächster Zukauf

Fresenius plant Übernahme von Generika-Spezialisten Akorn

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Der Gesundheitskonzern Fresenius ist kurz vor dem nächsten Zukauf. Das Unternehmen will für insgesamt 4,75 Milliarden US-Dollar den Generika-Spezialisten Akorn kaufen, teilte Fresenius am Montag mit. Fresenius Kabi habe hierfür mit dem amerikanischen Konzern eine Vereinbarung zur Übernahme von Akorn abgeschlossen.

Akorn ist Hersteller und Anbieter verschreibungspflichtiger und rezeptfreier Arzneimittel. Zu den Produkten zählen neben intravenös zu verabreichenden Arzneimitteln auch Cremes, Salben und Gels, sterile Augenarzneimittel sowie Flüssigmedikamente für Mund, Nase, Ohr und die Atemwege. Derzeit werden diese größtenteils verschreibungspflichtigen Arzneimittel fast ausschließlich in den USA und dort über Apotheken sowie an Ärzte und Krankenhäuser vertrieben. Das Unternehmen beschäftigt in drei Entwicklungszentren und fünf Produktionsstätten in den USA, der Schweiz und Indien mehr als 2.000 Mitarbeiter. Akorn erwartet für dieses Jahr einen Umsatz von rund einer Milliarde US-Dollar.

Gleichzeitig gab Fresenius den Kauf des Biosimilar-Geschäfts der Merck KGaA bekannt. Fresenius übernimmt die gesamte Produktpipeline mit Schwerpunkt auf Krebs- und Autoimmunerkrankungen, deren Originalpräparate nach Unternehmensangaben einen Markt von rund 30 Milliarden US-Dollar umfassen. 

Mit den beiden Zukäufen setzt Fresenius seine Zukäufe fort. Im vergangenen Jahr hatte der Gesundheitskonzern für 5,76 Milliarden Euro Quirónsalud, den größten privaten Krankenhausbetreiber Spaniens, erworben.

Autor

 Hendrik Bensch

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