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Quartalszahlen

Rhön: Konzernumbau drückt Gewinnerwartung

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Zur Gewinnerwartung für das gesamte Geschäftsjahr hat sich die Rhön-Klinikum AG im aktuellen Bericht für das erste Quartal zurückhaltend geäußert. Beim Jahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gibt Rhön einen Wert zwischen 85 Millionen und 105 Millionen Euro an, etwas über dem Niveau des Ergebnisses vor zwei Jahren. Hierin enthalten seien aktuelle Negativeffekte im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich durch zusätzliche Aufwendungen aus der "digitalen Transformation der medizinischen Prozesse sowie einmalige Belastungen durch den Konzernumbau", heißt es in der Mitteilung. Die Quartalszahlen belegen ein leichtes Wachstum für den privaten Klinikbetreiber. Dieser konnte in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Umsatz auf rund 300 Millionen Euro vorweisen. Das sind fast neun Millionen Euro mehr als im Vorjahresquartal. Das EBITDA belief sich im ersten Quartal auf 25,5 Millionen Euro.

Mehr zum Thema Digitalisierung beim UKGM:
Fachartikel "Clevere Netze" (f&w 3/2017)

Für das gesamte Geschäftsjahr 2017 geht Rhön von einem Umsatz zwischen 1,20 und 1,23 Milliarden Euro aus – und damit von einem leichten Plus gegenüber den Zahlen von 2016. Besonders belastend hätten sich nach Unternehmensangaben die jüngsten regulatorischen Eingriffe des Gesetzgebers ausgewirkt. Hierzu zähle beispielsweise eine geringere Vergütung für kardiologische und spezialorthopädische Leistungen und der neu eingeführte Fixkostendegressionsabschlag für Mehrleistungen. Die Zahl der Patienten lag zu Jahresbeginn bei knapp über 212.000, gab das Unternehmen am Freitag bekannt. Das sind etwa 6.600 Patienten mehr als in den ersten drei Monaten des Vorjahrs. 

„Nach der im ersten Quartal erfolgten Umbildung des Vorstands konzentrieren wir uns darauf, die Profitabilität des Unternehmens zu verbessern sowie parallel die wesentlichen Zukunftsprojekte voranzutreiben“, sagte der Vorstandsvorsitzende Stephan Holzinger. Kernstück sei das so genannte Campus-Konzept. Es soll sektorenübergreifend ambulante und klinische Leistungen miteinander verzahnen und durch nachgelagerte Angebote wie Rehabilitation oder Pflege ergänzt werden. Das Konzept soll erstmals mit dem Neubau in Bad Neustadt umgesetzt werden.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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