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Streiks im Saarland möglich

Verdis Pläne im Kampf um Personalvorgaben

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Um ihre Forderungen zum Pflegepersonal zu erreichen, will die Gewerkschaft Verdi im Saarland mit unterschiedlichen Maßnahmen die Krankenhäuser unter Druck setzen. Zum einen soll die Tarifauseinandersetzung mit den SHG-Kliniken Völklingen fortgesetzt werden, beschlossen Gewerkschaftsmitglieder am Freitag in Saarbrücken laut eines Verdi-Berichts. Die SHG-Kliniken zählen zu einer von bundesweit 20 Kliniken, in denen sich Verdi gegebenenfalls mit Streiks durchsetzen will. Bis Juli solle es aber zunächst keine weiteren Streiks geben, hieß es.

In weiteren elf Krankenhäusern im Saarland (bundesweit 80) will die Gewerkschaft innerbetrieblich vorgehen. Hier solle die Pflege Freiwilligendienste zurückweisen und „auf die Einhaltung des Rechts und der Tarifverträge beziehungsweise anderen Schutzverordnungen pochen und durch Ausnutzung aller Mitbestimmungsrechte ein ,Weiter so´ verhindern“, heißt es in einer Erklärung der Gewerkschaft.

Die Gewerkschaft kündigte zudem an, die neue saarländische Landesregierung an ihren Wahlversprechen zu messen. „Wir wollen die versprochenen 1.000 Stellen für die Pflege haben und treten für eine höhere Investitionssumme für die Krankenhäuser ein“, hieß es. Verdi fordert zudem Mindestfestlegungen für die Personalausstattung. In ihrem Koalitionsvertrag haben CDU und SPD angekündigt, dass die Investitionsmittel für die Krankenhäuser im Saarland künftig jedes Jahr um bis zu 10 Millionen Euro erhöht werden sollen.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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