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Acht-Punkte-Programm der KBV

Notfallversorgung: Kassenärzte wollen Doppelstrukturen reduzieren

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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) spricht sich dafür aus, in der Notfallversorgung stärker Doppelstrukturen abzubauen. Dies sei aus Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsgründen „zwingend notwendig“, heißt es in einem Acht-Punkte-Programm, das die KBV-Vertreterversammlung am Montag in Freiburg verabschiedet hat. Zu den Punkten, auf die sich die KBV und die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) in Kooperation mit allen am Not- und Bereitschaftsdienst Beteiligten verständigt haben, zählt zudem, dass sie sich für Bereitschaftspraxen als Portal zur Notfallversorgung an Krankenhäusern aussprechen. Dies solle abhängig vom regionalen Bedarf geschehen und bis hin zum Betrieb gemeinsamer sektorenübergreifender Ambulanzen reichen.

Der stellvertretende KBV-Vorstandsvorsitzende Stephan Hofmeister sprach sich mit Blick auf die Notfallversorgung dafür aus, stärker moderne Kommunikationstechnologien einzusetzen. Dabei könne es sich sowohl um eine App handeln, aber ebenso um eine spezielle Triage per bundesweiter Bereitschaftsdienstnummer 116117. „Entscheidend ist, dass dem Patienten die Anlaufstelle aufgezeigt wird, die im Moment des Kontakts für ihn zuständig ist“, so Hofmeister. In ihrem Acht-Punkte-Programm sprach sich die KBV zudem dafür aus, dass KVen die Möglichkeit erhalten müssten, Bereitschaftspraxen auch als Eigeneinrichtungen und während der Praxisöffnungszeiten zu betreiben. Für die ambulante Notfallversorgung sei eine extrabudgetäre Vergütung der Leistungen sowie eine Finanzierung der notwendigen Strukturen erforderlich.

 

 

Autor

 Hendrik Bensch

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