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Wahlprogramm veröffentlicht

Grüne fordern Personalvorgaben für Hebammen

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Nach dem Bundesparteitag am vergangenen Wochenende haben die Grünen jetzt ihr vollständiges Wahlprogramm veröffentlicht. Darin fordern sie unter anderem, auch für Berufsgruppen wie Hebammen und Entbindungspfleger im Krankenhaus Personalvorgaben einzuführen. Insbesondere bei angestellten und freiberuflichen Hebammen und Entbindungspflegern wolle die Partei für eine bessere Vergütung sorgen. Zudem wollen die Grünen auch die Finanzierungsprobleme von Krankenhäusern angehen. Universitätskliniken benötigten „eine solidere Vergütung“, die Investitionsfinanzierung will die Partei „auf die Schultern von Ländern und Krankenkassen verteilt neu aufstellen“.

Bei der Finanzierung des Gesundheitswesens setzen die Grünen auf eine Bürgerversicherung, in die alle einzahlen müssen – also auch Beamte und Selbständige. Der Versicherungsbeitrag soll künftig wieder jeweils zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bezahlt werden – so wie es auch die SPD und die Linke vorhaben. Der Zusatzbeitrag für Krankenversicherte soll wieder abgeschafft werden. Zudem sollen Beiträge künftig auch auf Aktiengewinne und Kapitaleinkünfte erhoben werden.

Bei der Versorgung wollen die Grünen künftig vernetztere Strukturen. Stationäre und ambulante Versorgung seien bislang zu stark voneinander getrennt. „Wir wollen eine bessere Vernetzung, Koordination und Zusammenarbeit aller im Gesundheitswesen und eine gemeinsame Planung ambulanter und stationärer Leistungen“, heißt es im Wahlprogramm. Um auch dünner besiedelte Regionen besser zu versorgen, bräuchten Kommunen und Regionen mehr Einfluss und sollten beispielsweise die Gründung von lokalen Gesundheitszentren vorantreiben.

Autor

 Hendrik Bensch

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