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KV-Honorarreport

Hauptstadt-Nuklearmediziner mit kräftigem Honorarplus

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Erstmals hat die Kassenärztliche Vereinigung Berlin (KV Berlin) einen Honorarbericht vorgelegt. „Für den Vorstand der KV Berlin war die Entwicklung eines Honorarberichts eine prioritäre Aufgabe. Besonders wichtig war es uns, eine Form zu finden, die die relevanten Kennzahlen übersichtlich „auf einen Blick“ präsentiert“, erklärte die Vorstandsvorsitzende der KV Berlin, Margret Stennes, dazu am Freitag laut Pressemitteilung.

Dem Bericht zufolge stiegen im vergangenen Jahr am stärksten die Honorare der Nuklearmediziner. Das Honorar je Arzt lag im vierten Quartal 2016 18,8 Prozent über dem Vorjahreszeitraum bei 105.082 Euro. Die höchsten Einnahmen verzeichneten Laborärzte mit einem Quartalsumsatz von 384.824 Euro, ein Plus von 6,9 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2016. Die KV betont, dass es sich um Einnahmen handelt. Sämtliche Kosten für Personal, Geräte und Räumlichkeiten müssten davon noch abgezogen werden. 

Niedergelassene Allgemeinmediziner kamen den Daten zufolge im Schnitt auf ein Honorar von 52.307 Euro, ein Plus von 6,8 Prozent. Die Zahl der Fälle in den Hausarztpraxen sei um 2,9 Prozent gestiegen. Bei den Fachärzten lag der Zuwachs mit 2,7 Prozent etwas geringer, das durchschnittliche Honorar stieg um 4,5 Prozent auf 52.020 Euro. 

Autor

Dr. Stephan Balling

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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