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Geld für Unikliniken

Ministerium fördert Medizin-Informatik mit 150 Millionen Euro

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt in den kommenden vier Jahren 150 Millionen Euro bereit, um medizinische Daten für die Behandlung von Patienten besser verfügbar zu machen. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) bemängelte am Montagmorgen im Rahmen einer Pressekonferenz: „Theoretische Möglichkeiten werden verhindert, weil Daten nicht verfügbar sind.“ Das BMBF wolle dem mithilfe seiner Medizininformatik-Initiative begegnen. Deshalb werden vier Konsortien, bestehend aus 17 Universitätskliniken und rund 40 weiteren Partnern, für die Aufbau- und Vernetzungsphase 120 Millionen Euro erhalten. Die übrigen Uniklinika aus der Konzeptphase bekommen bis zu 30 Millionen Euro. Der Initiative vorausgegangen sei eine neunmonatige Konzeptphase, an der sich 28 der 33 deutschen Uniklinika beteiligt hätten. Wanka zufolge geht es insbesondere darum, mithilfe verfügbarer Daten Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten für Patienten zu finden, die an seltenen Krankheiten oder Krebs leiden. Die Förderung des BMBF solle sich integrieren in andere Programme, etwa jene, die vom Innovationsfonds  Mittel erhalten, der beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) angesiedelt ist. „Insellösungen soll es auf keinen Fall geben“, sagte Wanka.

Autor

Dr. Stephan Balling

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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