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Streit über Tarifvertrag Gesundheitsschutz

Verhandlungen zwischen Charité und Verdi unterbrochen

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Die Gespräche zwischen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Gewerkschaft Verdi über einen Tarifvertrag Gesundheitsschutz sind gestoppt worden. Ein Termin der beiden Verhandlungsparteien hatte gestern nicht wie geplant stattgefunden. Verdi hatte dem Universitätsklinikum daraufhin unterstellt, es wolle dadurch Druck aufbauen, damit ein Warnstreik am kommenden Dienstag nicht stattfindet. Die Charité erklärte auf Anfrage gegenüber BibliomedManager hingegen, die Gespräche seien nicht ab- sondern unterbrochen worden und werden am kommenden Donnerstag „planmäßig fortgesetzt“.

Bei den Verhandlungen geht es um den Ende Juni ausgelaufene Tarifvertrag, der die personelle Besetzung auf Stationen regelt. Nach Auffassung der Gewerkschaft reichen die Maßnahmen bei Unterbesetzungen auf den Stationen nicht aus. Die Charité sieht den Kern des Problems hingegen darin, dass sich nicht ausreichend geeignetes Personal finden lässt. Das Universitätsklinikum habe bereits 250 Vollkräfte eingestellt.

Autor

 Hendrik Bensch

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