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Halbjahresbilanz 2017

Asklepios: Stabiler Umsatz, weniger Patienten

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Asklepios hat im ersten Halbjahr 2017 den Umsatz um 0,6 Prozent auf insgesamt 1,6 Milliarden Euro gesteigert. Bei den Patientenzahlen vermeldet der Konzern hingegen in einer heute veröffentlichten Mitteilung einen Rückgang um 0,9 Prozent. Auch das Konzernergebnis liegt mit 79,7 Millionen Euro 4,8 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums. Das EBITDA, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, sank von 179,6 Millionen Euro auf 169,4 Millionen Euro (minus 5,7 Prozent). Das Ergebnis sei „durch Sondereffekte der Risikovorsorge hinsichtlich des sich veränderten regulatorischen Umfelds in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags belastet und resultierte in einem Rückgang des EBITDA“, teilte Asklepios heute in Hamburg mit. Die EBITDA-Marge lag bei 10,5 Prozent (Vorjahreszeitraum: 11,1 Prozent). 

„In unseren Kliniken bieten wir zunehmend individualisierte und innovative Behandlungslösungen an, was ein wichtiger Teil von Asklepios‘ Exzellenzstrategie ist“, erklärte CEO Kai Hankeln. „Im kommenden Halbjahr werden wir den Ausbau unseres Leistungsangebots verstärkt fortsetzen und an die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des vergangenen Geschäftsjahres anknüpfen.“ Finanzvorstand Hafid Rifi erklärte, dass Asklepios auch in der zweiten Jahreshälfte bereit sei für strategisch sinnvolle Zukäufe entlang der Wertschöpfungskette. Für das Gesamtjahr geht die Konzern-Geschäftsführung von einer moderaten Verbesserung der wesentlichen Kennzahlen und von einem leichten Wachstum des Umsatzes zwischen 1,5 Prozent und 2,5 Prozent aus. Auch die Prognose einer leichten Steigerung der EBITDA-Marge und der Eigenkapitalquote hat weiterhin Bestand.

Derzeit betreibt Asklepios bundesweit über 150 Akutkrankenhäuser, Fachkliniken, psychiatrische und forensische Einrichtungen, Reha-Kliniken, Pflegeheime und Medizinische Versorgungszentren. Im vergangenen Geschäftsjahr 2016 wurden 2,3 Millionen Patienten behandelt. 

Autor

 Florian Albert

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