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Kritik an Tests in Kliniken

RKI: Viele Diabetes-Patienten müssen nicht ins Krankenhaus

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Nach Ansicht von Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), können zehn bis 15 Prozent der Diabetes-Patienten, die in Krankenhäusern behandelt werden, auch ambulant versorgt werden. „Viele Patienten mit Diabetes gehen ins Krankenhaus, könnten aber genau so gut ambulant behandelt werden“, sagte Wieler im Rahmen der Sommerreise von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) am Mittwochnachmittag. Genaue Daten müssten aber noch erforscht werden. Skeptisch äußerte sich der Wissenschaftler zu Diabetes-Tests in Krankenhäusern. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis des sogenannten HBA1C-Test sei noch nicht geklärt, Patienten in Kliniken wüssten oftmals bereits, dass sie Diabetiker seien. „Die Effizienz ist gesellschaftlich zu bewerten“, sagte auch Micahel Roden, Leiter des Deutschen Diabetes Zentrums.

Einer gestern veröffentlichten Studie zufolge leidet fast jeder vierte Patient einer Universitätsklinik (22 Prozent) an Diabetes. Die Studienautoren hatten dafür plädiert, Patienten, die älter 50 Jahre sind, in Kliniken auf Diabetes zu untersuchen.

Autor

Dr. Stephan Balling

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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