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Nach Klinikschließungen

Verdi fordert Verbundklinikum im Saarland

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Die Gewerkschaft Verdi hat angesichts der jüngst angekündigten Standortschließungen im Saarland die Forderung nach einem Zusammenschluss aller öffentlichen, kirchlichen und freigemeinnützigen Krankenhäuser im Bundesland erneuert. Das meldet die Saarbrücker Zeitung. Hintergrund ist das Aus der Krankenhaus-Standorte Wadern (Ende 2017) und Dillingen (Anfang 2019) durch die Marienhaus GmbH. 

„Immer mehr saarländische Krankenhäuser geraten in finanzielle Notlagen. Die immer härtere Konkurrenz untereinander führt über Personalabbau zu unerträglichen Arbeitsbedingungen in allen Bereichen und bei der pflegerischen und medizinischen Versorgung zur Unter- und auch Überversorgung“, schreibt die Gewerkschaft dazu auf ihrer Webseite. In einem „Verbundklinikum“ sollen demnach die kommunalen Krankenhäuser, die SHG-Gruppe, das Knappschaftsklinikum Saar, die Krankenhäuser der Caritas, der Diakonie, der Marienhauskliniken, des Deutschen Roten Kreuzes und die Universitätskliniken in Homburg zusammengeführt werden. Diese Zusammenarbeit sei angesichts teilweise erheblicher wirtschaftlicher Probleme vieler Krankenhäuser unverzichtbar, wolle man Trägerschaften jenseits der privaten erhalten, erklärt Verdi. Ziel des öffentlichen Verbundklinikums Saar müsse es sein, eine regionale flächendeckende Krankenhausversorgung in der Grund- und Regelversorgung inklusive geriatrischer Angebote mit Angeboten der Maximalversorgung zu vernetzen. Dabei muss sich Gesundheitsversorgung am Bedarf und an qualitativen Kriterien orientieren.

Lesetip der Redaktion:
Susann Breßlein, Geschäftsführerin des Klinikums Saarbrücken, gewährt im f&w-Bilanzgespräch Einblicke in die neue Bilanz des kommunalen Hauses und erklärt, warum sie die neuen Vorhaben ihrer Landesregierung unterstützt, aber für nicht leicht umsetzbar hält.
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Autor

 Florian Albert

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