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KBV und Marburger Bund

Konzept zur Notfallversorgung fast fertig

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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) will in Kürze ihr Konzept zur Reform der Notfallversorgung vorstellen. Laut einem Bericht des Ärzteblatt sind die Vorschläge nach Angaben des KBV-Vorstandsvorsitzenden Andreas Gassen in Abstimmung mit Vertretern des Marburger Bundes (MB) entstanden. Das Konzept sieht demnach vor, dass Patienten zunächst die Rufnummer 116117 wählen und dann eine Triagierung vorgenommen wird. Die Anrufer sollen dann an die für sie geeignete Stelle verwiesen werden. Auf diese Weise sollen vermeintliche Notfälle frühzeitig erkannt werden.

Um Patienten künftig anders zu steuern, hat die KBV außerdem eine App programmieren lassen. Das Programm enthält einen Fragenkatalog, der den Nutzer zum jeweiligen ärztlichen Ansprechpartner leitet, berichtet das Ärzteblatt. Für die Erstellung des Konzepts habe die KBV die Krankenhausverwaltungen nicht kontaktiert. Gassen appellierte jedoch an die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) sich dennoch für das Konzept zu öffnen.

Der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) hatte die Idee von KBV und Marburger Bund für eine gemeinsame einheitliche Anlaufstelle bereits im Juli abgelehnt. Für die Ersteinschätzung im Notfall müsse nichts Neues erfunden werden, hatte VKD-Präsident Josef Düllings erklärt. „In den Notfallambulanzen der Kliniken gibt es bereits Triage-Systeme, die genau das leisten.“ Statt neuer paralleler Angebote solle man die vorhandenen Strukturen in den Notfallambulanzen nutzen und die Kliniken dafür vernünftig bezahlen, so Düllings. Dabei sollten auch die niedergelassenen Ärzte vor Ort eingebunden werden.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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