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Rehabilitation

Celenus-Chefin Leciejewski fordert mehr Kooperation

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Die Vorstandsvorsitzende der Celenus-Kliniken, Susanne Leciejewski, fordert von der nächsten Bundesregierung eine stärkere Fokussierung auf die Rehabilitation und eine engere Verzahnung mit anderen Sektoren. "Politik muss sich trauen, stärker die Belange der Patienten in den Blick zu nehmen, also den Versorgungspfad", sagt Leciejewski in der aktuellen Ausgabe von f&w. "Studien zeigen, dass sich mit Reha Pflege verhindern oder nach hinten verschieben lässt. Das Problem: Die Krankenkassen bezahlen die Reha-Leistungen, die Pflegekassen die Pflegeleistungen. Also haben die Krankenkassen wenig Anreiz, in die Vermeidung von Pflegebedürftigkeit zu investieren", so Leciejewski. Was Patienten teilweise durchmachen müssten, damit eine Krankenkasse ein Heilverfahren genehmige, sei "unsäglich". Ein Beispiel für mangelnde Kooperation sei die psychosomatische Reha, die in Deutschland vor allem Personen zwischen dem 35. und 60. Lebensjahr erhielten. "Dann hört das schlagartig auf. Warum? Weil dann nicht mehr die Rentenversicherung zuständig ist, sondern die Krankenkasse. Ich glaube nicht, dass Personen, die in Rente gehen, keine psychosomatischen Probleme mehr haben."

Im "f&w-Bilanzgespräch" kündigte Leciejewski an, dass Celenus bis 2019 einen zweistelligen Millionenbetrag investieren will. Zudem schildert sie, nach welchen Kriterien Celenus Zukäufe plant und welche Erwartungen ihr neuer Eigentümer, die Orpea-Gruppe, an das deutsche Unternehmen hat. 

Leciejewski ist seit 2013 Vorstandsvorsitzende der Celenus SE in Offenburg, einem Gesundheitsunternehmen mit Schwerpunkt in der stationären und ambulanten medizinischen Rehabilitation. Die 17 Reha-Kliniken haben eine Kapazität von rund 2.900 Betten. Seit 2015 ist Celenus Teil des Orpea-Konzerns mit Hauptsitz in Paris, der stationäre Pflegeeinrichtungen, Reha-Kliniken und psychiatrische Kliniken betreibt.

Autor

 Florian Albert

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