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Demografie

Wasem fordert Politiker zum Handeln auf

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Die nächste Bundesregierung sollte sich dringend mit den Folgen des demografischen Wandels im Gesundheitswesen befassen. Dies unterstrich der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem heute im Rahmen der Biersdorfer Krankenhausgespräche. Falls nicht, würden Beitragssatzsteigerungen oder eine Einschränkung des Leistungsangebots die Folge sein. Im Bereich der Gesundheitsberufe müsste die Politik aktiv werden. Der Essener Gesundheitsökonom sprach sich ausdrücklich für eine bessere Bezahlung von Gesundheitsberufen und insbesondere der Pflege aus.

Seiner Einschätzung nach sollten auch die Substitution und Delegation zentrale Themen des nächsten Gesundheitsministers sein. In der Krankenhausfinanzierung forderte Wasem einen schnellen Einstieg in die Monistik. Angesichts der Finanzreserve in Höhe von rund 20 Milliarden Euro in der GKV sei dies der perfekte Zeitpunkt. Alle kalkulatorischen Voraussetzungen lägen bereits vor, die Übergangsprobleme selbst hält der Ökonom für überschaubar. 

Zuvor hatte bereits Bibliomed-Hauptstadt Korrespondent Stephan Balling in seinem Vortrag darauf hingewiesen, dass sich in den Wahlprogrammen der Parteien in diese Richtung zielende Hinweise befinden. Als zentrales Thema der nächsten Bundesregierung benannte er die Vernetzung der verschiedenen Leistungsbereiche, die unabhängig von der Couleur der Regierungskoalition auf der Agenda stehen werde.

Autor

 Florian Albert

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