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Strukturierter Dialog

IQTIG legt Bericht für 2016 vor

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Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat die Berichte zum Strukturierten Dialog 2016 und zur Datenvalidierung 2016 vorgelegt. Beide Berichte beziehen sich auf das Erfassungsjahr 2015. Sie sind mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) abgestimmt. Demnach haben 1.834 Krankenhäuser in Deutschland Daten für die externe Qualitätssicherung für das Jahr 2015 übermittelt. Mit 714 Krankenhäusern wurde ein Strukturierter Dialog aufgrund von Auffälligkeiten in der Dokumentation geführt. Bei 372 dieser Krankenhäuser stellte sich im Ergebnis heraus, dass tatsächlich Dokumentationsfehler vorlagen. Im Hinblick auf die Vollzähligkeit wurde mit 219 Einrichtungen ein Strukturierter Dialog wegen fehlender Datensätze geführt.

Der sogenannte Strukturierte Dialog ist ein Instrument der externen Qualitätssicherung. Mit ihm ist es möglich, auffällige Messergebnisse genauer zu untersuchen und so zu klären, wie diese zustande gekommen sind. Die Krankenhäuser in Deutschland übermitteln an die beauftragten Einrichtungen auf Landesebene sowie an das IQTIG qualitätsbezogene Daten aus verschiedenen medizinischen Versorgungsbereichen. Auf Grundlage dieser Daten aus dem Jahr 2015 wurde für den aktuell vorliegenden Bericht mithilfe von 208 Qualitätsindikatoren die Versorgungsqualität überprüft. Kriterien waren etwa eine korrekte Indikationsstellung oder niedrige Komplikationsraten. Ergab sich dabei ein Verdacht auf Defizite in der Qualität der medizinischen Versorgung, wurde dies im direkten Kontakt mit den betroffenen Einrichtungen thematisiert. Überall dort, wo sich Qualitätsdefizite bestätigt haben, wurden die Krankenhäuser nach Angaben des IQTIG zur Verbesserung aufgefordert „und es wurden ggf. mit ihnen Zielvereinbarungen geschlossen, in denen sich diese zu konkreten Verbesserungsmaßnahmen verpflichten.

Autor

 Sabine Rößing

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