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Woche der Demenz

DEKV fordert 600 Millionen Euro für Demenzpatienten im Krankenhaus

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Anlässlich der bundesweiten Woche der Demenz fordert der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV) eine Anschubfinanzierung, um demenzsensible Strukturen und Prozesse in der Krankenhausversorgung aufzubauen. „Wir begrüßen, dass sich auch die Politik verstärkt den Bedürfnissen älterer und multimorbider Patienten widmet“, erklärte der DEKV-Vorsitzende Christoph Radbruch in einer Pressemitteilung. Kliniken bräuchten jedoch eine „verlässliche und ausreichende Finanzausstattung“ für die Infrastruktur und Schulungen der Mitarbeiter für den Umgang mit den Patienten. Derzeit finanzierten Kliniken diese Leistungen aus eigenen Mitteln, die nicht ausreichend refinanziert würden. „Deshalb fordern wir eine bundesweite Anschubfinanzierung in Höhe von 600 Millionen Euro für alle Krankenhäuser, die sich in der Versorgung demenzkranker Patienten verstärkt engagieren wollen“, so Radbruch.

Die Woche der Demenz findet in diesem Jahr vom 18. bis 24. September statt. Ziel der Aktion ist es, über die Erkrankung aufzuklären und auf die Bedürfnisse demenzkranker Menschen sowie ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. Der DEKV hat im Rahmen des Projekts „Wissenstransfer: Demenzsensibles Krankenhaus“ im Mai 2017 eine Fachtagung veranstaltet, bei der sich Praktiker und Experten aus evangelischen Krankenhäusern austauschten und gute Beispiele vorstellten. Hier stellte der DEKV auch ein Papier mit Empfehlungen für ein demenzsensibles Krankenhaus vor. Wie sich ein Krankenhaus darauf einstellen kann, vermehrt Patienten mit demenziellen Erkrankungen im somatischen Akutbereich zu versorgen, hat die Fachzeitschrift f&w in einem Fachbeitrag vorgestellt.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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