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Versorgungsforschung

AOK Nordost schlägt neue Bedarfsplanung vor

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Die Bedarfsplanung soll sich künftig stärker an der regionalen Krankheitslast orientieren. Das hat die AOK Nordost laut eines Berichts des Ärzteblatts vorgeschlagen. Demnach solle sich die Planung in Zukunft auch am Deutschen Index Multiple Deprivation ausrichten. Der Index des Helmholtz Zentrums München bildet die soziale Ausgrenzung anhand verschiedener Indikatoren ab: Dazu zählen Einkünfte, der Anteil an Arbeitslosen oder Menschen ohne Berufsausbildung in einer Region. Der Index solle nach Vorstellungen der AOK Nordost berücksichtigt werden, weil mit einer stärkeren sozialen Benachteiligung der Bevölkerung mehr chronischen Erkrankungen einhergingen.

Die AOK Nordost und die Beuth Hochschule für Technik Berlin waren in vergangenen Woche mit dem Wissenschaftspreis „Regionalisierte Versorgungsforschung“ ausgezeichnet worden. In ihrer Studie untersucht die AOK Nordost seit 2015 zusammen mit der Hochschule, wie sich die häufigsten Volkskrankheiten in der Region Nordost verteilen. Sie gehen dabei der Frage nach, ob der Wohnort einen Einfluss auf die Zahl und Art von Erkrankungen hat. Denn obwohl Krankheiten wie Diabetes Mellitus Typ 2, Hypertonie und koronare Herzkrankheit bei der regionalen Verteilung und den Risikofaktoren ähnlich seien, steige die Häufigkeit der Erkrankungen in sozial benachteiligten Gebieten. Wegen der immer älter werdenden Bevölkerung werde sich die Häufigkeit in den strukturschwachen Gebieten noch verstärken.

 

 

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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