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BWKG

Kliniken fordern bessere Reha-Finanzierung

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Eine leistungsgerechte Vergütung von Rehabilitationsleistungen und einen besseren Zugang der Versicherten zu diesen Leistungen, fordert der Vorstandsvorsitzende der Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft (BWKG), Detlef Piepenburg. Anlässlich der heutigen Fachtagung Rehabilitation in Stuttgart sagte Piepenburg: „Die aktuellen Vergütungssätze reichen nicht, um die notwendigen Reha-Leistungen zu finanzieren.“ Eine leistungsgerechte Vergütung müsse gesetzlich festgeschrieben werden. Dass ein solcher Rechtsanspruch bislang fehle, sei „absolut unverständlich“, da „sich Reha rechnet“. Denn Renten- und Pflegeversicherung profitierten durch geringere Ausgaben und höhere Beitragseinnahmen.

Piepenburg mahnte die „Reha-Steuerung nach Kassenlage“ an. Jede medizinisch notwendige Reha solle finanziert werden. Daher müsse zum einen die Budgetierung der Reha-Ausgaben der Rentenversicherung aufgehoben werden und zum anderen ein finanzieller Ausgleich zwischen Pflege- und Krankenversicherung erfolgen. Krankenkassen würden den Sozialdiensten der Krankenhäuser „Kliniklisten“ vorgeben, sodass diese für eine Anschlussreha nicht „die wirklich am besten passende Klinik“ auswählen könnten, kritisierte der BWKG-Chef.

Damit werde auch das das Wunsch- und Wahlrecht des Versicherten unterlaufen. Und Patienten, die dieses Recht ausübten, zahlten immer wieder selbst drauf oder finanzierten die gesamte Reha vor. Das Wunsch- und Wahlrecht dürfe „nicht durch ungerechtfertigte Mehrkosten für die Patienten ausgehebelt werden“. Eine Reha solle schnell und einfach beantragt werden können. Bei einer Ablehnung müssten dem Betroffenen die Gründe transparent gemacht und ihm Widerspruchsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Die BWKG hatte ihre Forderungen bereits zur Jahresmitte in einem Positionspapier zur Bundestagswahl zusammengefasst.

Autor

 Mark Sleziona

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