250
Passwort vergessen

Personalmangel

Bundesregierung stellt Stärkung des MDK in Aussicht

  • News des Tages

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) zeigt sich offen für eine Stärkung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). Vorausgegangen war eine Kleine Anfrage der Fraktion der Linken im Deutschen Bundestag über die Finanzsituation des MDK. Die Linken zitieren den Bundesrechnungshof, der bei einer Prüfung aller 15 MDK (in den Jahren 2009 bis 2011) festgestellt habe, dass deren „Mehrzahl“ über „keine ausreichenden personellen Kapazitäten“ verfüge. Die in den Verwaltungsräten vertretenen Krankenkassen würden die zu entrichtenden Umlagen aus kassenindividuellem Interesse möglichst niedrig halten, heißt es in der Anfrage. Auch in den Folgejahren habe der Bundesrechnungshof die Situation beanstandet. Der Rechnungshof habe moniert, das der MDK nicht in einem nicht seiner Bedeutung für das Gesundheitswesen angemessenen Weise verwaltet und finanziert werde.

Die Bundesregierung nannte in ihrer Antwort die Kritik des Bundesrechnungshofes „nachvollziehbar.“ Das Ministerium prüfe, wie Selbstverwaltung, MDK und die Aufsichtsbehörden darin unterstützt werden können, die Aufstellung der Haushalte des MDK stärker „an dem für die Aufgabenwahrnehmung erforderlichen Bedarf auszurichten“. Das Ministerium erwäge unter anderem die Schaffung gesetzlich verbindlicher Vorgaben zur Ermittlung des Personalbedarfes. Nach Angaben der Bundesregierung sei die Zahl der Mitarbeiter des MDK seit 2014 um 562 auf 8.968 gewachsen. Bereits im Frühjahr hatte der CDU-Gesundheitspolitiker Dietrich Monstadt eine Reform des MDK in Aussicht gestellt, da dieser "zu einseitig" aufgestellt sei.

Autor

 Sabine Rößing

Zur Übersicht

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche

Unsere Zeitschriften

f&w

Pflege und Krankenhausrecht

Empfehlung der Redaktion

Patientenservice soll im Krankenhaus das auffangen, wofür Pflege und Ärzte oft keine Zeit haben. Die Pflegedirektorin der Uniklinik Köln, Vera Lux, begründet, warum diese Angebote so wichtig sind.

Meinung: Orientierungswert

Orientierungswert von Heinz Lohmann

Viel hilft nicht viel

  • Orientierungswerte

Orientierungswert von Wulf-Dietrich Leber

Freibier für die Pflege

  • Orientierungswerte

Orientierungswert von Andreas Beivers

Klartext statt Management by Ping-Pong

  • News des Tages

Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich