250
Passwort vergessen

Studie der Evangelischen Bank zur Krankenhausfinanzierung

Bislang kaum Bankkredite für Digitalisierungsprojekte

  • News des Tages

Viele Krankenhäuser sehen sich in der Finanzierung von Digitalisierungsprojekten nicht ausreichend unterstützt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Evangelischen Bank. Diese hatte 51 Krankenhäuser unter anderem zur Rolle der Banken im Zuge der digitalen Transformation und zu digitalen Bankprodukten.

84 Prozent der befragten Einrichtungen seien der Ansicht, „dass Digitalisierungsanschaffungen schwer zu finanzieren sind“, schreibt die Bank in einer aktuellen Pressemitteilung. Das Angebot der Banken an entsprechenden Finanzprodukten sei noch sehr gering. Gewährt würden noch immer größtenteils Immobilienkredite. Dies sei allerdings auch der mangelnden Nachfrage der Krankenhäuser geschuldet. „Die Krankenhäuser stoßen sich bei der Finanzierung von Digitalisierungsprojekten oftmals an der Höhe der geforderten Zinsen“, sagt Christian Ferchland, Vorstandsmitglied bei der Evangelischen Bank. Die Zinsen seien wegen des sehr viel höheren Risikos der Banken höher als bei der klassischen Immobilienfinanzierung.

Ein weiterer Grund für die geringe Nachfrage der Krankenhäuser nach Finanzprodukten für Digitalisierungsprojekte sei, dass sich nur wenige der Finanzverantwortlichen in Krankenhäusern mit Finanzderivaten, Crowdfunding, Schuldscheindarlehen und Mezzanine-Finanzierung auskennen. Zudem würden sie diesen Produkten nur wenig Bedeutung beimessen. 

Mit einer Bilanzsumme von 7,1 Milliarden Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland.

Innovative Finanzierungsformen gewinnen zur langfristigen Sicherung der Marktposition der Krankenhäuser an Bedeutung. Nähere Informationen dazu finden Sie in unserem Dossier Finanzierungsstrategie sowie in weiteren Fachbeiträgen auf www.bibliomedmanager.de - eine Auswahl: 

Autor

 Mark Sleziona

Zur Übersicht

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche

Unsere Zeitschriften

f&w

Pflege und Krankenhausrecht

Meinung: Orientierungswert

Orientierungswert von Boris Augurzky

Organspende: Club der Willigen

  • News des Tages

Orientierungswert von Andreas Beivers

Brutto gleich Netto

  • Orientierungswerte

Orientierungswert von Bernadette Rümmelin

Gewagtes Experimentierfeld Notfallversorgung

  • News des Tages

Empfehlung der Redaktion

Weitblick und Menschennähe: f&w gedenkt Michael Philippi mit Nachrufen des langjährigen Chefredakteurs Stefan Deges sowie des BDPK und öffnet das Archiv für Philippis Artikel aus der ersten f&w-Ausgabe aus dem Jahr 1984

Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich