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DGINA

Fachgesellschaft befürwortet interdisziplinäre Notfallzentren

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Die Deutsche Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) unterstützt die Vorschläge zur Zentralisierung der Notfallversorgung, die der Sachverständigenrat (SVR) Gesundheit kürzlich vorgestellt hat. Die Leitstellen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und der Notfallrettung zusammenzuführen und Patienten bei der Wahl der Versorgungsform zu unterstützen sei „ausdrücklich zu begrüßen“, schreibt die DGINA in einer Pressemitteilung.

Kritisch beurteilt die DGINA den Vorschlag des SVR, die Trägerschaft für die Notfallmedizin den KVen zu übertragen. Die KVen würden mit dieser Aufgabe „überfordert“ sein, so die Fachgesellschaft. „Für den Bereich der stationären Notfallversorgung bestehen in den kassenärztlichen Vereinigungen bisher keine Expertise und auch keine institutionelle Repräsentanz“, heißt es in der DGINA-Pressemitteilung weiter.

Die Gesundheits-Weisen hatten kürzlich eine einheitliche Leitstelle statt der bisher getrennten Rufnummern 112 und 116117 vorgeschlagen. Dort könnten qualifizierte Ärzte eine Ersteinschätzung vornehmen. Im Krankenhaus sollen die KVen und die Krankenhäuser gemeinsam Integrierte Notfallzentren gründen und tragen. Die KVen würden die Notfallzentren betreiben. An einem einheitlichen „Tresen“ soll eine Triage stattfinden; Patienten würden dann entweder in die KV-Struktur oder das Krankenhaus weitergeleitet werden, wobei die Entscheidung Ärzte fällen sollen.

Lesetipp: Konzept für Koalitionsverhandlungen
Der Sachverständigenrat Gesundheit hat seine Vorschläge für eine Reform der Notfallversorgung vorgelegt. Krankenhäuser und Krankenkassen reagieren jedoch skeptisch.
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Autor

 Hendrik Bensch

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