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Bayern

Arbeitsgemeinschaft zur Qualitätssicherung gegründet

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Die Qualität von Behandlungen wird in Bayern künftig in einem einheitlichen gemeinsamen Verfahren dokumentiert und ausgewertet. Hierzu haben Krankenhäuser, Ärzte, Zahnärzte und Krankenkassen in der vergangenen Woche eine Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) zur sektorenübergreifenden Qualitätssicherung gegründet, teilten die Interessenvertretungen der vier Akteure mit. Mit dem neuen sektorenübergreifenden System sollen für bestimmte Behandlungen, die sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt werden, einheitliche Regeln für niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser gelten. Dabei geht es darum, gemeinsam Behandlungsdaten auszuwerten, zu dokumentieren und zu beurteilen. Eine Expertenkommission empfiehlt dann im Einzelfall einem gemeinsamen Lenkungsgremium, wie die Qualität verbessert werden kann. Neutraler Vorsitzender des Gremiums in Bayern ist Gerhard Knorr. Er ist ehemaliger Abteilungsleiter der Krankenhausabteilung beim Bayerischen Gesundheitsministerium und derzeitiger Vorsitzender des Landesausschusses Ärzte/Krankenkassen in Bayern. An den Beratungen werden auch Patientenvertreter teilnehmen.

Das sektorenübergreifende System wird nun schrittweise in Bayern eingeführt, den Anfang macht die „Percutane Coronare Intervention“ (PCI). Bei dieser Untersuchung werden verengte oder verschlossene Herzkranzgefäße durch einen Katheter erweitert. Eine Landesarbeitsgemeinschaft zur sektorenübergreifenden Qualitätssicherung wie nun auch in Bayern gab es bis Ende September zudem im Saarland und in Thüringen.

Hintergrund für den Aufbau der Landesarbeitsgemeinschaften ist die Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (Qesü-RL). Demnach sollen die Landesarbeitsgemeinschaften jeweils die Gesamtverantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung eines länderbezogenen sektorenübergreifenden Qualitätssicherungsverfahrens gegenüber dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) übernehmen: von der Datenannahme bis zum strukturierten Dialog.

Autor

 Hendrik Bensch

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