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Innovationsfonds

G-BA fördert Sozialträger übergreifende Projekte

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In der nächsten Förderrunde des Innovationsfonds will der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) unter anderem neue Versorgungsformen fördern, die über verschiedene Sozialgesetzgeber hinweg finanziert werden, also etwa aus einer Kombination aus ambulanten, akutstationären, Reha- und Pflegeleisten bestehen. Das teilte der G-BA am Freitag per Pressemitteilung mit. Weitere Förderschwerpunkte sollen sein:

  • Krankheitsübergreifende Versorgungsmodelle,
  • Versorgungsmodelle für spezifische Krankheiten/Krankheitsgruppen,
  • Versorgungsmodelle für vulnerable Gruppen,
  • Versorgungsmodelle mit übergreifender und messbarer Ergebnis- und Prozessverantwortung sowie
  • Modelle zur Weiterentwicklung von Versorgungsstrukturen und -prozessen. 

Im Förderbereich Versorgungsforschung setzt der beim G-BA angesiedelte Innovationsausschuss folgende Schwerpunkte: 

  • Besondere Versorgungssituationen,
  • Entwicklung von Versorgungsstrukturen und -konzepten,
  • Patientensicherheit, Qualitätssicherung und -förderung sowie 
  • Messung der Ergebnisqualität.

Krankenhäuser können Anträge bis zum 20. Februar (Versorgungsforschung: 20. März) beim Projektträger DLR einreichen. 

Am Donnerstag entschied der Innovationsausschuss über Projekte, die im Rahmen der diesjährigen Runde gefördert werden. Insgesamt seien 69 Anträge eingegangen, von denen 62 formal einwandfreie Projektanträge mit einem beantragten Fördervolumen von insgesamt rund 249 Millionen Euro begutachtet und bewertet wurden. Als Ergebnis hat der Innovationsausschuss die Förderung von 26 Projekten beschlossen. Über die Förderung von Projekten zur Versorgungsforschung, die ebenfalls auf der Grundlage dieser themenoffenen Bekanntmachung eingereicht wurden, entscheidet der Innovationsausschuss Anfang November. Insgesamt kann der Innovationsausschuss pro Jahr 300 Millionen Euro pro Jahr an Fördermitteln verteilen, davon 25 Millionen für Versorgungsforschung. 

Autor

Dr. Stephan Balling

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