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Auseinandersetzung mit Verdi

UKD will Schichtzeiten verkürzen

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Im Zuge der Auseinandersetzung mit der Gewerkschaft Verdi über die Entlastung von Beschäftigten hat das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) angekündigt, bei allen Berufsgruppen von einer 4,75- zu einer 5-Tage-Woche zurückkehren. Auf diese Weise soll die Schichtdauer verkürzt werden, hat das UKD gestern mitgeteilt. Tagsüber werde die Schichtzeit von 8,1 auf 7,7 Stunden sinken, in der Nacht von 9,5 auf 9 Stunden. „Mit der 5-Tage-Woche werden wir kurzfristig einen konkreten Beitrag zur Entlastung und speziell auch zur Gleichbehandlung aller Beschäftigten leisten“, erklärte Ekkehard Zimmer, Kaufmännischer Direktor und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des UKD.

Das UKD ist eines der Krankenhäuser, in denen Verdi auch für diese Woche Streiks für einen sogenannten Tarifvertrag Entlastung angekündigt hat. Davon sind neben dem UKD auch das Helios Amper-Klinikum Dachau und die Marienhausklinik Ottweiler betroffen. Die Forderung der Gewerkschaft an das UKD, an den Streiktagen OP-Säle zu schließen, lehnte das Universitätsklinikum ab. Wenn nur sechs von 36 OP-Sälen betrieben werden dürften, könnten weder unaufschiebbare Operationen noch Notfalloperationen stattfinden. Wenn mit dem UKD der einzige Maximalversorger in Düsseldorf und Umgebung auf die Forderung der Gewerkschaft eingehen würde, wäre die Versorgungssicherheit der Patienten akut gefährdet, so das UKD. „Solchen absurden Forderungen kann vor dem Hintergrund des zuallererst stehenden Patientenwohls kein verantwortlicher Vorstand eines Universitätsklinikums zustimmen“, so Ekkehard Zimmer. Er kündigte nun weitere Entlastungen für die Pflegekräfte an. Wie an anderen Krankenhäusern üblich, werde die komplette Speiseversorgung schrittweise von zusätzlichen Servicekräften übernommen. „In das nötige Personal und die entsprechende Infrastruktur investieren wir mehrere Millionen Euro“, so Zimmer.

Autor

 Hendrik Bensch

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