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Mit Geldern des Strukturfonds

DAK-Chef für Umwandlung von Krankenhäusern in Pflegezentren

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Krankenhäuser, die vor der Schließung stehen, sollten teilweise in sogenannte Pflegekompetenzzentren umgewandelt werden. Das hat der Vorstandsvorsitzende der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, heute mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen vorgeschlagen. Die Idee solle bei den Überlegungen für eine mögliche Fortsetzung des Strukturfonds berücksichtigt werden, erklärte Storm in Berlin. Nach seinen Vorstellungen soll der Bund 250 Millionen Euro pro Jahr für die Umwandlung in Pflegekompetenzzentren bereitstellen. Er könne sich vorstellen, dass etwa ein Drittel bis die Hälfte der Krankenhäuser, die umgewandelt würden, dafür infrage kämen.

In den Zentren sollten unterschiedliche Pflegeangebote unter einem Dach gebündelt werden: von der Beratung über spezielle Wohngruppen bis hin zur Kurzzeitpflege. Damit ließen sich die Grenzen zwischen ambulanter Pflege, Geriatrie und Pflegeheimen überwinden. Nach Storms Vorstellungen sollten die neuen Zentren mit dazu beitragen, bei Menschen mit demenziellen Erkrankungen einen Krankenhausaufenthalt zu vermeiden. Derzeit stiegen die Kosten, die für einen Patienten in der Kranken- und Pflegeversicherung entstünden, nach einer Demenzdiagnose um fast 90 Prozent. Im Bereich der GKV sei der Anstieg „in erster Linie auf einen Krankenhausaufenthalt“ zurückzuführen, so Storm.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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