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Neue OPS-Version

Kliniken müssen Pflegegrade richtig kodieren

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Zusätzliche 530 Millionen Euro sind ab dem kommenden Jahr für die Pflege im Krankenhaus vorgesehen. Darauf verweist die Fachgesellschaft Profession Pflege in einem aktuellen Beitrag auf ihrer Internetseite. „Es ist mehr und mehr von Bedeutung für die Kliniken, die entsprechenden OPS-Schlüssel zielsicher zu kodieren“, heißt es dort. Denn nur wenn die Krankenhäuser bestimmte Angaben wie etwa den Pflegegrad eines Patienten angeben, erhalten sie auch für die bessere Finanzierung der Pflege vorgesehene Zusatzentgelte von den Krankenkassen. Die Fachgesellschaft hat eine Aufgliederung der neuen Version des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS) veröffentlicht, in dem die Vergütung für die Krankenhäuser für das kommende Jahr geregelt wird.

Allerdings weist die Fachgesellschaft darauf hin, dass sich das Budget für die Krankenhäuser insgesamt durch die neuen OPS nicht erhöht. Vielmehr sollen Mittel, die bisher zur Finanzierung von Sachkosten vorgesehen waren, als Honorar für die Pflege umgelenkt werden. Laut Fachgesellschaft sollen so 2018 400 Millionen Euro über den OPS „hochaufwendige Pflege“ (PKMS) und 130 Millionen Euro für den OPS der Pflegebedürftigkeit (für Patienten ab Pflegegrad 3) in die Pflege fließen. Bei bestimmten DRG mit einer Mindestverweildauer von fünf Tagen können die Krankenhäuser so je nach Pflegegrad ein Zusatzentgelt von 107,14 oder 219,56 Euro pro Fall geltend machen. 

Autor

Dr. Stephan Balling

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