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Fastenmeier vor Gericht

Klage wegen Untreue und Bestechlichkeit

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Im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal am Klinikum Ingolstadt hat die Staatsanwaltschaft am Freitag Anklage gegen Ex-Geschäftsführer Heribert Fastenmeier erhoben. Wegen des Verdachts auf Untreue in 99 Fällen, der Vorteilsnahme in drei Fällen und der Bestechlichkeit muss Fastenmeier sich nun vor dem Landgericht Ingolstadt verantworten. Wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte, wird dem Ex-Geschäftsführer nach Abschluss der Ermittlungen zur Last gelegt, Verwandte über Fremdfirmen zu wirtschaftlich nicht vertretbaren Konditionen angestellt und Aufträge zu ungewöhnlich hohen Konditionen vergeben zu haben. Auch soll er etwa privat gratis Steuerberatungsleistungen und andere Vorteile genommen haben, im Gegenzug für die Vergabe der Beratungsaufträge des Klinikums. In der Anklage wird aufseiten des Klinikums von einem Millionenschaden im niedrigen einstelligen Bereich ausgegangen. In einem Punkt konnten die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen werden, hier geht es um die Anschaffung von Fernsehern für Patientenzimmer im großen Stil. Man prüfe die Anklage und werde hierzu gegenüber dem Landgericht Stellung nehmen, teilte Fastenmeiers Anwalt André Szesny mit.

Im Zuge der Ermittlungen war Fastenmeier im April dieses Jahres festgenommen worden - wegen des dringenden Verdachts der Einwirkung auf Beweismittel. Bereits im Oktober 2016 hatte sich das Klinikum Ingolstadt von Fastenmeier getrennt.

Autor

 Lena Reseck

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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