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Endoskopie-Diebstahlserie

Polizei fasst mutmaßliche Täter

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Spezialeinheiten der Polizei in Rheinland-Pfalz haben zwei Männer festgenommen, die für die bundesweite Diebstahlserie von Endoskopiegeräten verantwortlich sein sollen. Wie das zuständige Landeskriminalamt (LKA) mitteilt, hatte die Polizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Trier bereits am Mittwoch, 1. November, die beiden Männer im Alter von 30 und 42 Jahren festgenommen.

Seit Juli 2017 ereigneten sich nach Angaben des LKA Rheinland-Pfalz bundesweit „42 Taten mit einer Schadenssumme von über zehn Millionen Euro“. Allein in Rheinland-Pfalz waren zehn Fälle, darunter drei gescheiterte Versuche, registriert worden. Ermittlungen der Trierer AG Bandenkriminalität und der Staatsanwaltschaft Trier, zusammen mit dem LKA Rheinland-Pfalz, Spezialeinheiten der Polizei und dem Gemeinsamen Zentrum Luxemburg haben laut Pressemitteilung zur Festnahme der 42 und 30 Jahre der Männer geführt, die aus Kolumbien stammen sollen. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, „dass die Täter die medizinischen Geräte im Ausland weiterverkaufen“.

Nach LKA-Angaben hatten die mutmaßlichen Diebe am 1. November versucht, „Endoskope aus einem Krankenhaus in Ludwigshafen zu entwenden und waren an der Sicherung gescheitert“. Wie die Tageszeitung „Rheinpfalz“ berichtet, handelt es sich dabei um das Krankenhaus „Zum guten Hirten“. Noch sei unklar, ob die Täter für alle Taten verantwortlich sind. Gegen die Tatverdächtigen wurde am Donnerstag Haftbefehl erlassen.

Autor

 Mark Sleziona

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