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OECD-Vergleich

Gute Noten für das deutsche Gesundheitssystem

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Im internationalen Vergleich gehört Deutschland zu den Spitzenreitern bei den Ausgaben für Gesundheit. Im vergangenen Jahr wurden hierzulande 11,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts hierfür ausgegeben. Lediglich die Schweiz (12,4 Prozent) und die USA (17,2) lagen vor Deutschland, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Freitag mit. Auch bei den Pro-Kopf-Ausgaben belegt Deutschland einen der vorderen Plätze. Mit 5.551 US-Dollar befindet sich Deutschland an fünfter Stelle unter insgesamt 35 OECD-Ländern.

Ein gutes Zeugnis stellt die OECD Deutschland beim Zugang zur Gesundheitsversorgung aus. Das deutsche System decke die Gesundheitsrisiken grundlegend ab. Wartezeiten und Eigenleistungen der Patienten seien im internationalen Vergleich gering. Die Wahlmöglichkeiten seien hingegen hoch.

Weit über dem Durchschnitt liegt Deutschland bei der Anzahl der Krankenhausbetten. Obwohl die Zahl in den vergangenen Jahren immer weiter zurückging, lag sie 2015 noch etwa 70 Prozent über dem OECD-Durchschnitt. In bestimmten Bereiche gibt es nach Ansicht der OECD zudem eine Überversorgung. So sei die Zahl der Koronarangioplastien „viel höher“ als in den anderen Mitgliedsstaaten. Auch bei der Anzahl der Hüft- und Knieprothesen-Operationen liege Deutschland mit 80 beziehungsweise 60 Prozent über den durchschnittlichen Werten der anderen Länder.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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